Allerdings rechnen Analysten damit, dass EZB-Präsident Mario Draghi die Märkte heute auf eine nahende Zinssenkung noch unter 0,5 Prozent vorbereiten könnte.
Niedrige Zinsen verbilligen tendenziell Kredite und Investitionen und kurbeln damit die Wirtschaft an. Das stärkt den Preisauftrieb und könnte nach Expertenmeinung aktuell eine deflationäre Abwärtsspirale aus fallenden Verbraucherpreisen und schwachem Wirtschaftswachstum zu verhindern. Die Währungshüter sehen Preisstabilität bei einer Jahresteuerung von knapp zwei Prozent gewährleistet.
Gegen weitere Zinssenkungen spricht aber unter anderem, dass die Wirtschaft im Euroraum die Rezession verlassen und 2014 auch nach EZB-Prognosen wieder wachsen wird. Allerdings sei die wirtschaftliche Erholung «schwach, fragil und ungleichmäßig», wie das deutsche EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen kürzlich betont hatte.
Zu Demaart
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