Samstag31. Januar 2026

Demaart Zu Demaart

Headlines

Europäischer Einzelhandel legt kräftig zu

Europäischer Einzelhandel legt kräftig zu
(Bloomberg)

Jetzt weiterlesen !

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Oder schließen Sie ein Abo ab.

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

Der Einzelhandel in Europa hat im Juni ein kräftiges Umsatzplus verzeichnet. Saisonbereinigt stieg er um 2,4 Prozent in der Eurozone, in der EU insgesamt sogar um 2,5 Prozent.

Der europäische Einzelhandel hat im Juni anscheinend von der gestiegenen Kauflaune der Konsumenten profitiert.
Die Branche setzte in der EU insgesamt 2,5 Prozent mehr um als noch ein Jahr zuvor. Das geht aus den neuesten Zahlen der europäischen Statistikbehörde Eurostat hervor. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Umsatz um 0,3 Prozent, nachdem er im Mai noch stagniert hatte.

Ganz besonders stark gestiegen ist der Umsatz des Einzelhandels in Frankreich. Dort legte er um 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu und damit gut doppelt so stark wie im europäischen Durchschnitt.

Noch im Mai lag das Plus in Frankreich bei 1,4 Prozent.

In Deutschland stieg das Umsatzvolumen in Juni um 2,7 Prozent, nachdem es noch im Mai um 0,1 Prozent leicht gefallen war. In Luxemburg ist es vor allem der elektronische Handel, der seinen Boom weiter fortsetzt. Mit 12,9 Prozent verzeichnete das Großherzogtum die höchste Wachstumsrate in der EU.

Steigendes Verbrauchervertrauen

Der Umsatz im spanischen Einzelhandel hingegen stieg um gerade einmal 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Vergleich zum Mai verzeichnete die Branche in Spanien sogar einen Rückgang um 0,8 Prozent.

Der portugiesische Einzelhandel verzeichnete im Vergleich zum Vorjahresmonat lediglich eine schwarze Null. Im Vergleich zum Mai ist der Umsatz saisonbereinigt um 1,4 Prozent gefallen.

In Rumänien setzten die Einzelhändler zehn Prozent mehr um als noch vor einem Jahr, in Großbritannien waren es 3,5 Prozent.

Der Internet- und Versandhandel verzeichnete im Mai dieses Jahres weiterhin sehr starke Verkaufszuwächse. Er legte um 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu und bestätigt damit eine Tendenz, die schon seit Längerem zu beobachten ist.

Im April hatte der Internet- und Versandhandel um 1,8, im März um 5,7 Prozent im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat zugelegt.

Der Verkauf von Motorenkraftstoffen ist im Juni um 0,8 Prozent gesunken, nachdem er bereits im April und Mai stagniert hatte.

Der Umsatz mit Kleidung und Schuhen legte im Mai um 2,9 Prozent zu.