Dienstag13. Januar 2026

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Der Aktienkurs von ArcelorMittal stürzt ab

Der Aktienkurs von ArcelorMittal stürzt ab
(Tageblatt-Archiv)

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Mit seinem Aktienkurs kann der Welt größter Stahlhersteller nicht besonders angeben. Er liegt deutlich unter dem Übernahmeangebot von 2006.

Rund um den Vollzug der Fusion hatte sich der Kurs der Aktie auf um die 60 Euro hochgeschaukelt. Mit der Finanzkrise im Jahre 2008 stürzte er ab. Finanzchef Aditya Mittal war in der Krise stark damit beschäftigt, die Verbindlichkeiten des Unternehmens umzuschulden.

Und auch wenn heutzutage die Bankschulden zurückgefahren wurden, dafür mehr auf Obligationen gesetzt wird und sich das Unternehmen eine Finanzstruktur gegeben hat, die alle Vorhaben erfüllen lässt, scheint das die Börse nicht zu überzeugen.

Kursabsturz

Der Aktienkurs von ArcelorMittal hat sich nach der Krise nicht erholt und er stürzte im Rahmen der Unruhen an den Märkten in diesem Jahr erneut ab. Mit um die 15 Euro liegt der Kurs immer noch klar unter dem Umtausch-Angebot von 2006.

Für Kleinanleger ist die Aktie jetzt zwar verführerisch billig. Sie ist jedoch nichts für Kleinanleger, die auf Dividenden hoffen. Die Ausschüttung liegt bei 0,75 Cent pro Aktie. Das ist ein Betrag, der alleine schon von den Gebühren aufgefressen wird, die Anleger bei ihrer Bank zu bezahlen haben.

Deutlicher Mehrwert

Die ArcelorMittal-Aktie ist ein Papier, das man sich bei hohen Stückzahlen ins Depot legen kann und das von Investmentfonds gekauft wird.
ArcelorMittal antwortet zahlreichen Zahlen und Trends auf die Frage nach dem niedrigen Kurs. Das Unternehmen führe seit Jahren eine voluntaristische Investitionspolitik im Bereich der Minen. Diese Politik stärke die Konkurrenzfähigkeit und bringe dem Unternehmen einen deutlichen Mehrwert, heißt es in einer Stellungnahme gegenüber dem Tageblatt.

Die vertikale Integration stelle einen Trumpf dar. Außerdem verweist der größte Stahlunternehmer der Welt auf eine gute Leistung im zweiten Quartal. Der Umsatz habe um 24 Prozent zugelegt und das operative Ergebnis sei um 21,5 Prozent gestiegen. Das Jahr 2011 zeige sich in besserem Zustand als 2010. Das erlaube zugleich einen Anstieg der Investitionen um zehn Prozent.