Mit diesem Titel kann man den ersten Teil der Hallenmeisterschaften resümieren. Tiffany Tshilumba (CAS) stellte schon in den Vorläufen der 60 m ihren eigenen Landesrekord in 7.44 Sek. ein. Ihr lockerer Lauf lässt für ihre Zeit im Endlauf Spannung aufkommen. «Ich bin trotzdem nicht zufrieden mit meinem Lauf. Der Start klappt noch immer nicht, ich habe auch zum Schluss einen zu langen Schritt gemacht, bin dann eingesackt. Ich hoffe, dass ich es am Samstag besser machen werde».
Elodie Tshilumba (CAS) stellte einen neuen Hallenrekord im Hochsprung mit 1,80 m auf. Damit verbesserte sie ihren eigenen Rekord um 2 cm. Bei 1,83 m ging sie zu flach über die Latte und riss jeweils mit den Beinen. «Je suis super contente» war ihr spontaner Kommentar nach diesem Sprung. «Ich trainiere jetzt nur noch mit Nationaltrainer Alain Hoffelt, und dies jeden Tag. Letztes Jahr habe ich nur dreimal die Woche trainiert. Der Wechsel ins Sportlycée ist für mich optimal.»
Vincent Karger (CSL) indes verbesserte seine eigene 400-m-Junioren-Bestleistung in 48.63 Sek. um 3 Hundertstel. «Ech sinn net zefridden. Ech sinn ze lues duerchgaangen. Op de leschte Meter hunn ech mech nach ze frësch gespuert, dat war net gutt. Ech hat wëlles, eng 48.30er- oder 48.20er-Zäit ze lafen. Et war meng éischt Course, do kann een net ze vill dovun erwaarden. Bei de Championnats de Grande Région nächste Weekend wäert et da besser goen.» Sehr knapp sah es indes noch fünf Meter vor dem Zieleinlauf zwischen Victoria Rausch (Celtic) und Kim Reuland (CAEG) über 60 m Hürden aus. Kim Reuland konnte indes die junge Celtic-Athletin in 8.86 Sek. mit 10 Hundertstel Vorsprung auf den zweiten Platz verweisen. Victoria Rausch blieb indes nur 4 Hundertstel von ihrer personal Best entfernt. Nita Bokomba (CSL) überzeugte als Siegerin im Dreisprung mit 11,53 m, was nur knapp 3 cm von ihrer Espoirs-Bestleistung entfernt ist.
Finale am Samstag
Interessant verspricht ebenfalls das Finale heute über 60 m der Männer zu werden. Schnellster der Vorläufe war Yoann Bebon (CAS) in 7.07 Sek., vor dem deutschen Fola-Athlet Ismail-Jean Condé (7.10), Festus Geraldo (Celtic-7.14), Olivier Boussong (CAD-7.19), Tom Hutmacher (Fola-7.20), Pol Bidaine (CAB-7.21), Lionel Evora Delgado (Fola-7.26) und Charel Hetto (Celtic) sind die weiteren Finalisten.
Yoann Bebon (CAS) hinterließ derweil im Weitsprung einen sehr guten Eindruck, indem er seine personal Best von 7,06 m einstellte. Damit hat er ebenfalls die JPEE-Norm erreicht. Seit Langem wird also wieder ein Weitspringer die Luxemburger Farben in Reykjavik vertreten.
Vera Hoffmann (Celtic) lief persönliche Bestzeit über 800 m in 2.14.60 Min. und schaffte damit auch die Norm für die JPEE. Sie verbesserte sich damit um fast 2 Sekunden.
Den letzten Lauf des Abends waren die 1.500 m der Männer. Hier setzte sich äußerst knapp Bob Bertemes (Celtic) in 3.58.48 Min. vor seinem Bruder Ben durch (3.58.98).
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können