In der Sporthalle in Rodange wurden sie nur ganz knapp geschlagen vom russischen Paar Vladislav Silde/Margarita Novitskaya. Dritte wurden die Deutschen Andrey Mangra/Ekaterina Kalugina. Dass die Italiener Arduino Bertoncello/Sonia Stanzani in der Disziplin «Latin Showdance», wie es offiziell auf englisch heisst, nur Vierte wurden, kam indes beim Publikum nicht so gut an.
Alles in allem boten die sechs Finalisten spektakulären Sport, wobei bei einigen Paaren – u.a. den späteren Europameistern – das Element «Show» das tänzerische fast ein bisschen überwog. Auf jeden Fall war es extrem knapp zwischen den Weltranglisten-Zweiten aus Luxemburg und den WR-8. aus Russland: Die Kampfrichter rechneten zweimal durch, um ganz auf Nummer sicher zu gehen, da der Punkte-Abstand minim war. Auch der Sportsoldat und seine lettische Partnerin zeigten sich leicht überrascht: «Mit unserem zweiten Platz sind wir zufrieden, Platz eins hat uns derweil ein bisschen überrascht. Aber wir konnten nicht alles genau verfolgen, sind daher teilweise auf Meinungen von aussen angewiesen.»
Starke Besetzung
Wie dem auch sei, die Konkurrenz war hochkarätig und Silber ist aller Ehren wert. Stark besetzt waren auch die drei Weltranglisten-Turniere der Amateure, wo sich im «International Open Latin» das französische Paar Charles-Guillaume Schmitt/Elena Salikhova nach seinem Sieg im Mai bei den Euro-Championships in Monnerich nun auch in Rodange durchsetzte und seinen zweiten Sieg innerhalb eines Jahres in Luxemburg feierte. Die Weltranglisten-14. im Amateur-Latein trainieren übrigens im elsässischen Colmar gemeinsam mit Rosen und der in Strassburg studierenden Gorbachenko.
In den Standard-Turnieren siegten Michael Lindner/Beate Lindner aus Deutschland bei den Senioren II, sowie Bruno Lazzareschi/Ida Zotta aus Italien bei den Senioren III.
Zu Demaart














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