Letzten Sonntag, beim Neujahrsquer in Petingen, konnte der Mann aus Brouch endlich wieder an seine gewohnte Leistung anknüpfen und kam hinter Christian Helmig als zweiter Luxemburger ins Ziel.
Trotzdem gab sich der mehrfache Meister nach der Schlammschlacht wenig optimistisch, was seine Zukunft auf dem Rennrad anbelangt, und stellte sogar in den Raum, dass die Meisterschaft vielleicht sogar das letzte Rennen seiner Karriere sein könnte.
Am Donnerstag, nachdem er die Strecke im «Brommeschbësch» studiert hatte, war, trotz seiner Nackenbeschwerden, plötzlich wieder Optimismus angesagt.
Optimal vorbereitet
«Die Strecke in Kayl ist technisch sehr anspruchsvoll, was mir entgegenkommt. Ich hoffe, dass es bis Sonntag weiter regnen wird, damit der Schlamm nicht am Rad hängen bleibt. Ich muss versuchen, einen besseren Start hinzulegen, als dies in den vergangenen Rennen der Fall war. Deswegen werde ich mich vor dem Rennen länger auf den Rollen einfahren. Diese Woche habe ich Urlaub genommen und konnte mich optimal vorbereiten. Für den Sieg kommen nur sehr wenige Fahrer in Frage. Neben Christian Helmig und mir sehe ich Pascal Triebel am ehesten imstande, aufs Podest zu fahren. Am Sonntag wird nicht lange taktiert werden, vielmehr ist Moral gefragt. In den schweren Passagen gilt es vollen Krafteinsatz zu zeigen. Viele Konkurrenten werden bei den Verhältnissen vorzeitig ‚d’Flemm‘ kriegen. Ich bin bei der Meisterschaft immer ein anderer Mensch», so Bausch, der trotz einer bislang schwierig verlaufenen Saison wieder guter Dinge ist.
Was das Bestreben von Vincent Dias dos Santos, bei der Elite zu starten, anbelangt, meinte der 31-Jährige, «dass dies etwas hoch gegriffen ist, da er noch keinen Meistertitel bei den Espoirs vorzuweisen hat. Auch bei den U23 gibt es mit Lex Reichling und Pit Schlechter genug Konkurrenz.»
Zu Demaart








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