Mit 34,66 % der Stimmen wurde Charline Mathias bei der FLA Awards Night 2015 zur besten Leichtathletin des Jahres gekürt.
Strahlend stand die sympathische Mittelstrecklerin dem Tageblatt anschließend zur Verfügung, um ihre ersten Eindrücke zu der geschafften Norm (der internationale Verband hat die Qualifikations-Zeiten neu definiert, bereits zwei Mal hatte Mathias die neue Norm im Laufe des Jahres unterboten) und der damit gesicherten Teilnahme im August 2016 an den Olympischen Spiele in Rio zu schildern.
Als sie von der neuen Norm erfuhr, dachte Charline Mathias zuerst an einen Witz: «Das ist ein Joke, da will mich jemand auf den Arm nehmen…» waren ihre ersten Gedanken. Nachdem der Luxemburgische Leichtathletik-Verband indes ihr bestätigte dass da alles rechtens war, blieb sie sprachlos. «Dann kamen unwahrscheinliche Glücksgefühle in mir hoch, ich hatte eine emotionale Regung die ich bisher noch nie gekannt habe.»
Tageblatt: Wie wird nun ihre Vorbereitung auf Rio aussehen, da du der Norm nicht mehr nachlaufen musst?
C.M.: «Selbstverständlich habe ich nun die Ambition, die 2-Minutengrenze zu attackieren. Ich will noch ein gutes Stück vorwärts kommen. Letztes Jahr habe ich gesehen wie gut ich mich weiterentwickeln kann, das will ich nochmals versuchen. Ich will nicht nur in Rio dabei sein, ich will auch mitmachen können!»
Dein erster Höhepunkt der Saison wird die Europameisterschaft in Amsterdam sein. Wie bereitest du dich vor ?
C.M.: «Ich will genug Energie für Rio aufsparen, sodass ich nur drei bis vier internationale Meetings besuchen werde.»
Und wie sieht die weitere Vorbereitung aus?
C.M.: «Mit Lehrgängen auf höchstem Niveau. Ab dem 3. Januar nehme ich unter der Leitung meines französischen Trainers Alain Lignier und dem französischen National-Team an einem Lehrgang im südafrikanischen Potchefstroom teil. Im April werden wir nochmals dorthin gehen. Es ist angenehm, bei guten Wetterbedingungen zu trainieren. Auch die Höhe von 1.300 m ist ideal.»
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