Die Jahre der Jugend und des wilden Herumreisens sind schon einige Tage ins Land gegangen, die Erinnerungen daran aber noch frisch. Den Rucksack gepackt, mit Riemen oben auf das Zelt und den Schlafsack geschnallt und los ging es in die Sommerfrische. Manche Kilometer über Feld- und Waldwege, dann wieder an die Straße gestellt, den Daumen rausgehalten und gehofft, dass irgendein vorbeifahrender Kraftfahrer das nötige Mitleid aufbrachte, einen staubigen Tramper mitzunehmen. Familien, die in den Urlaub fuhren, konnte man ebenso vergessen wie Fahrer, neben denen Gattinnen (oder Freundinnen) saßen – keine Chance, dass die anhielten. Es blieben die Dienstreisenden, die sich langweilten, oder Lastwagenfahrer. Kam niemand, hieß es wieder tippeln, das Zelt drückte mit seinen acht Kilogramm Gewicht schwer auf den Rücken.
12. Juli 2020 - 12.29 Uhr
FerienZelt, Caravan oder Wohnmobil – Welches Urlaubsdomizil passt zu mir?

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