Die Formen des partnerschaftlichen Zusammenlebens haben sich seit den 60er Jahren stark verändert. Zu dieser Zeit war das klassische Lebensmodell der heterosexuellen Familie, also Vater, Mutter und Kind oder Kinder, die Standardversion einer Familie. Nach und nach fanden auch alleinerziehende Mütter oder Väter, Paare, die sich bewusst gegen Kinder entschieden haben, oder auch Patchwork-Familien ihre Akzeptanz und Anerkennung in unserer Gesellschaft. All diese Veränderungen haben dazu geführt, dass auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften bejaht und anerkannt werden. In Luxemburg können gleichgeschlechtliche Paare seit 2004 in einer eingetragenen Partnerschaft leben. Seit dem 1. Januar 2015 dürfen Homosexuelle auch heiraten. Gleichzeitig wurde auch das Adoptionsgesetz erweitert und seitdem ist es in Luxemburg möglich, dass gleichgeschlechtliche Paare ein Kind adoptieren.
12. Juli 2021 - 11.32 Uhr
LGBTQIA+Wie geht es den Kindern in einer Regenbogenfamilie?

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