Der Sommer 2020 neigt sich dem Ende zu, die Tage werden kürzer und kühler. Die Zeiten, in denen man sich mehr und mehr im Innern von Wohnungen und Häusern aufhalten muss, nehmen zu. Gleichzeitig vermelden die Medien wieder steigende Infektionszahlen mit dem Coronavirus. In fast allen Ländern Europas werden die Maßnahmen für den Gesundheitsschutz und die Sicherheit der Menschen wieder strenger gehandhabt. Treffen mit Freunden, Besuche von Konzerten, in Theatern oder Museen sind teilweise oder vollständig untersagt. Der Mensch muss lernen, mit sich selbst und der nächsten Umwelt zurechtzukommen, ohne in Depressionen oder Angstzustände zu verfallen.
Doch wo einerseits Ein- und Beschränkung vorherrscht, öffnen sich andererseits auch neue oder zumindest längst vergessene Möglichkeiten. Corona hat das offizielle und öffentliche Leben weitgehend begrenzt. Fernreisen und überhaupt die üblich gewordene hektische Betriebsamkeit sind durch das geltende Regelwerk deutlich reduziert worden. Eine gute Chance, zu sich selbst zu finden und zu ergründen, was wirklich wichtig, was lebenswert und auch was unterhaltsam ist. Manch eine(r) entdeckt auf diesem Wege ganz neue Seiten und Interessen, findet in noch nie ausgeübten Tätigkeiten einen Sinn und einen Weg zu sich selbst.
Ich lese und höre Audiobooks, die binnen Sekunden ohne Infektionsgefahr auf meinem Kindle landen. Besser geht nicht.