Seit nunmehr fast zwei Jahren zwingt uns die Corona-Pandemie, sich auf eingegrenzte Räume zu konzentrieren. Zumeist bleiben wir zu Hause, in den eigenen „vier Wänden“, mit wenigem Kontakt außer dem zu den eigenen Familienangehörigen. Aus der mangelnden Bewegungsfreiheit finden wir einen anderen Blick auf Wohnung, Räume und Schränke mit der Schlussfolgerung, hier und da müsste einmal richtig aufgeräumt werden.
Dies gilt häufig auch für unser Innenleben. So, wie wir Zimmer und Schränke durchforsten, um längst nicht mehr getragene Kleidung, alte Zeitschriftenstapel, Bücher, die man garantiert nicht mehr lesen möchte, gut gemeinte, aber nie gemochte Geschenke aussortieren und in die Kleidersammlung oder auf den Sperrmüll geben, so können wir auch unseren Kopf und unsere Seele durchsehen. Von welchen Gewohnheiten sollte ich mich trennen, welchen Gedankenballast nicht mehr mit mir herumschleppen?
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