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NeuseelandDas große Rätsel um Mola tecta – Wie kam der Mondfisch nach Kalifornien?

Neuseeland / Das große Rätsel um Mola tecta – Wie kam der Mondfisch nach Kalifornien?
Ein Mola Tecta vor der chilenischen Küste Foto: Explorasub/CC BY-SA 4.0

Die Frage, warum ein Mondfisch 2019 an der Küste Kaliforniens anspülte, beschäftigt bis heute die Wissenschaft. Denn eigentlich lebt die Spezies Mola tecta nur auf der Südhalbkugel. Eine Forscherin aus Neuseeland versucht seit Jahren, dem Fisch auf die Schliche zu kommen. Dabei setzt sie auf Citizen Science.

2019 wurde ein Fisch an der Küste Kaliforniens angespült, der dort ganz und gar nichts verloren hatte: Ein Mola-tecta-Exemplar, eine Art aus der Mondfisch-Familie. Eigentlich lebt Mola tecta auf der Südhalbkugel. Zumindest war die Spezies dort 2015 erstmals an einem Strand in der Nähe von Christchurch in Neuseeland entdeckt worden – die erste neue Mondfisch-Art seit 130 Jahren.

Als vier Jahre später dann die Bilder des angespülten Fisches vom Coal Oil Point Reserve in der Nähe von Santa Barbara um die Welt gingen, riefen sie auch die Forscherin auf den Plan, die die Spezies einst beschrieben und ihr ihren Namen gegeben hatte: Marianne Nyegaard, eine dänische Meereswissenschaftlerin, die am Auckland Museum in Neuseeland arbeitet.

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