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Die Parlamentswahl in Zahlen: Was der Luxemburger nicht kennt, das wählt er nicht

Die Parlamentswahl in Zahlen: Was der Luxemburger nicht kennt, das wählt er nicht

Dass die Grünen und die Piraten die strahlenden Sieger der Parlamentswahlen 2018 werden, das hat wohl niemand kommen sehen. Auch dass die CSV die größte Schlappe einfahren würde, hatte kaum einer auf dem Zettel. Hat der Luxemburger Wähler etwa kurz vor seiner Entscheidung einen plötzlichen Sinneswandel erlebt?

Die Zahlen* zeigen: von wegen große Überraschungen. Bis auf die Verschiebung der Sitze zwischen den vier großen Parteien hat der Luxemburger eigentlich wieder das gewählt, was er kennt: Er vertraut dem Prinzip «bekannt, alt und männlich». Im Parlament wird sich nämlich außer der Sitzverteilung nicht viel verändern.

Altbekannte Gesichter

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GuyT
18. Oktober 2018 - 22.45

"70- jährige und noch ältere Bürgermeister" sind also ein Skandal! Nun denn, ich nenne das mal Altersdiskriminierung! Zufälligerweise wurde diese Bürgermeister demokratisch bestimmt, aber das spielt sicherlich keine Rolle wenn es darum geht "neue, frische Ideen" für das Land zu finden. Aber manchen reicht die auf neue Variante der mit Mäusen fängt man Speck Idee wie sie die Piraten umsetzt indem sie pseudo innovative Ideen (Hauptsache irgendetwas mit Internet und so) der politisch total unbedarften Jugend serviert.

roger wohlfart
16. Oktober 2018 - 20.28

Dann sollen die Älteren sich auch vermehrt für die Senioren einsetzen und dafür sorgen, dass die Zahl der Pflegeheime steigt und mehr Pflegepersonal eingestellt wird .

René Charles
16. Oktober 2018 - 10.47

Lo muss déi nei 3er-Koalitio'un kucken wéi se déi Euphorie vun deene läschten 5 Joer kann oprecht erhalen: a spéitstens 2 Joer as d'Héichkonjunktur eriwer. Eriwer as ët dann och mat Ausgaben déi am Joer 22% vum BIP ausmachen. Den Tram wart ët bis op d'Gare packen. Duerno geet ët sécher méi lues well mir hun duebel souvill Schold wéi virun 7 Joer.

J.C. KEMP
15. Oktober 2018 - 21.43

Ich schlage der CSV vor, bei den nächsten Wahlen auf niedliche Katzenbilder zu setzen. Im Internet klappt das ja!

Jemp
15. Oktober 2018 - 21.30

Tja, wie gelesen bringen aber die älteren die meisten Stimmen. Siehe Jean Asselborn, der mir jünger im Kopf erscheint, als z.B. eine Sam Tanson, die konsequent auf ältere Dame spekuliert. Und viele ältere scheinen mir auch weniger konservativ zu sein als manche jüngere, siehe den unsäglichen (gefährlichen?) Thein. Wollen Sie denn sowas?

roger wohlfart
15. Oktober 2018 - 18.41

So ist es, der Durchschnittsluxemburger ist an sich konservativ. Es wäre aber wichtig und notwendig, wenn sich die Politik verjüngern würde, das brächte frischen Wind in das alte Gemäuer lies veraltete Strukturen. Aber sei es, dass sich die Älteren weigern dem Nachwuchs Platz zu machen oder dass die Jungen den Schritt in die Politik nicht wagen, aus welchen Gründen auch immer, auf jeden Fall fehlt es an engagierten, couragierten jungen Menschen in der politischen Landschaft, zumindest in den etablierten Parteien. Die Piraten sind die rühmliche Ausnahme. Es ist doch nicht normal, dass in verschiedenen Gemeinden 70 jährige und noch ältere Bürgermeister seit mehreren Jahrzehnten an ihren Sesseln kleben. Und genau dort drückt der Schuh. Wenn in den Kommunen die alteingesessenen Verantwortlichen nicht imstande sind für politischen Nachwuchs zu sorgen, dann ist etwas faul an dem System. Neue, frische Ideen braucht das Land!