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Wieder Angriffe auf den Gazastreifen

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Die Feuerpause hat ein Ende: Nach dem Besuch von UN-Generalsekretätr, Ban Ki Moon hat Israel wieder Luftangriffe im Gazastreifen geflogen.

Der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon Ban hatte Israelis und Palästinenser gerade erst zu «Gesten des guten Willens» aufgerufen: Als Antwort gab es wieder nur Raketen und Bomben. Die israelische Luftwaffe bombardierte in der Nacht zu Freitag nach eigenen Angaben zwei Waffenlager im Norden des Gazastreifens, drei Schmugglertunnel unter der Grenze zu Ägypten im Süden sowie eine Bombenwerkstatt im Zentrum des Gebiets am Mittelmeer. Im Norden wurden dabei ein Kind und ein Mann verletzt. Das meldete die palästinensische Nachrichtenagentur Maan.

In den Tagen zuvor hatten militante Palästinenser mehrere ihrer selbstgebauten Kleinraketen Richtung Israel abfeuert, die vorerst letzte am frühen Freitagmorgen. Dabei wurde niemand verletzt. Aber für die Bevölkerung im grenznahen Gebiet stellen die Raketenangriffe eine große psychologische Belastung dar. Im vergangenen Jahr seien mehr als 620 Raketen vom Gazastreifen aus auf Israel abgeschossen worden, teilte das Militär mit.

Ban hatte Israelis und Palästinenser am Vortag während seines Besuchs im Gazastreifen erneut zu einer friedlichen Annäherung aufgerufen. «Ich appelliere an die israelische Regierung, die richtige politische Atmosphäre für eine Fortsetzung der Gespräche zu schaffen», sagte Ban und fügte hinzu: «Ich fordere die Bevölkerung Gazas dazu auf, Raketenangriffe auf Israel zu unterlassen».