Samstag21. Februar 2026

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Verstecke von Paris-Attentätern entdeckt

Verstecke von Paris-Attentätern entdeckt
(AFP/AFP/Emmanuel Dunand)

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Nach den Anschlägen von Paris hat die belgische Polizei drei Wohnungen entdeckt, in denen sich die Verdächtigten vor den Attacken versteckt haben sollen.

Die Razzien fanden Ende November und Anfang Dezember in den südbelgischen Städten Charleroi und Auvelais sowie im Brüsseler Viertel Schaerbeek statt, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte. Die mutmaßlichen Attentäter mieteten die Unterkünfte demnach unter falscher Identität.

Die Staatsanwaltschaft hatte bereits am Freitag mitgeteilt, dass die Wohnung in Schaerbeek als mögliche Werkstatt für Bombenbauer gedient haben könnte. Die Ermittlungsbehörde bestätigte nun, dass dort neben Sprengstoffspuren und -gürteln auch Fingerabdrücke des Verdächtigen Salah Abdeslam und des Selbstmordattentäters Bilal Hadfi entdeckt wurden. Abdeslam ist seit den Anschlägen vom 13. November auf der Flucht.

Bei den Pariser Anschlägen auf eine Konzerthalle, Restaurants und vor dem Fußballstadion Stade de France waren 130 Menschen getötet worden. Die meisten Attentäter sprengten sich in die Luft. Zu den Anschlägen bekannte sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat.

Die Staatsanwaltschaft teilte darüber hinaus mit, dass ein Auto, das von einem Verdächtigen gefahren worden sei, in der Nähe der Wohnungen in Schaerbeek und Chaleroi sowie dem Haus in Auvelais gehalten habe. Auch ein anderes Auto, das bei den Angriffen benutzt worden sei, sei dort gesichtet worden. In der Wohnung in Chaleroi 50 Kilometer südlich von Brüssel und dem Haus in Auvelais in der Provinz Namur wurden zudem einige Matratzen entdeckt.