Nur die Inflation dürfte mit erwarteten 2,1 und 2,5 Prozent in den zwei nächsten Jahren etwas über den Durchschnittswerten liegen. Obwohl die Arbeitslosigkeit 2012 leicht auf 4,8 Prozent steigen soll (4,7 Prozent 2013), bleibt sie deutlich unter den europäischen Quoten.
Gleiches gilt für das Haushaltsdefizit, das von 0,6 Prozent in diesem Jahr auf 1,1 Prozent 2012 steigen dürfte, um auf 0,9 Prozent 2013 zurückzufallen. Die Staatsverschuldung sollte sich ihrerseits auf über 20 Prozent des BIP erhöhen, womit Luxemburg aber hinter Estland (mit nur rund sechs Prozent) den kleinsten Schuldenberg aufweist.
Wachstum wird sich verlangsamen
Auch bei den Wachstumsprognosen bleibt Luxemburg über den Durchschnittswerten der EU und des Euroraums, obwohl sich das Wachstum zwischen 2011 und 2012 von 1,6 auf 1,0 Prozent verlangsamen dürfte. Dies sei vor allem einem «ungünstigen internationalen Umfeld» zu verdanken, der «unsichere Zeiten» für den Finanzplatz Luxemburg mit sich bringe, erachtet die Kommission. Immerhin soll das Wachstum 2013 wieder auf 2,3 Prozent steigen.
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