Im Interesse von Frieden und Sicherheit müsse der Iran in der internationalen Gemeinschaft Vertrauen aufbauen, dass sein Atomprogramm ausschließlich friedlicher Natur sei, sagte Ban am Donnerstag auf dem Gipfeltreffen der Blockfreien Staaten (NAM) in Teheran. Dies könne geschehen, indem der Iran die Resolutionen des Weltsicherheitsrates befolge und ernsthaft mit der Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien zusammenarbeite.
Zuvor hatte der religiöse Führer im Iran, Ajatollah Ali Chamenei, erklärt, dass sein Land keine Atomwaffen entwickle. «Wir stellen keine Atomwaffen her und werden dies auch niemals tun», sagte Chamenei. Der Iran werde aber sein Recht auf eine friedliche Nutzung der Atomenergie nicht aufgeben.
Verbale Angriffe auf Israel
Der Westen verdächtigt den Iran, unter dem Deckmantel einer zivilen Forschung Atomwaffen bauen zu wollen. Chamenei wies dies als «Lüge» der USA zurück.
UN-Generalsekretär Ban forderte die iranische Führung außerdem auf, ihre verbalen Angriffe auf Israel zu beenden. Erklärungen, wonach das UN-Mitglied Israel kein Existenzrecht habe, seien nicht nur total falsch, sondern untergrüben auch die Prinzipien der Vereinten Nationen. Dies gelte auch für die Beschreibung Israels mit rassistischen Worten.
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