Die kongolesischen Rebellen der M23-Bewegung haben 48 Stunden Zeit, um sich aus der Provinzhauptstadt Goma zurückzuziehen, sonst droht ihnen das militärische Eingreifen einer Regionaltruppe.
Die M23-Rebellen rüsten sich für den Kampf um Goma. (Tageblatt/Jerome Delay)
Die UN versucht die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten. (dapd/Michele Sibiloni)
Zur Armut kommt jetzt noch ein blutiger Krieg hinzu. (dapd/Michele Sibiloni)
Rebellen und Armee bekämpfen sich seit Monaten. (dapd/Junior D. Kannah)
Es kommt auch schweres Gerät zum Einsatz. (dapd/Phil Moore)
Es werden auch viele Kindersoldaten im Kongo rekrutiert. (dapd/Phil Moore)
Die UN will jetzt in den bewaffneten Konflikt eingreifen. (dapd/Michele Sibiloni)
Die UN-Truppen unterstützen die reguläre Armee. (dapd/Phil Moore)
Der politische Präsident der M23, Jean-Marie Runiga, stellt Bedingungen für einen Rückzug. (dapd/Phil Moore)
Die Menschen flüchten, die Rebellen rücken vor. (Tageblatt/Jerome Delay)
Seit Tagen machen die schwer bewaffneten Rebellen im Kongo Boden gut. Tausende Menschen fliehen. (Tageblatt/Jerome Delay)
Es werden zahlreiche Tote gemeldet (Tageblatt/Jerome Delay)
... (dapd/Phil Moore)
Rebellen marschieren entlang der Küste am Kivu-See in Richtung Goma. (dapd/Phil Moore)
Zahlreiche Menschen wurden bei den Gefechtenverletzt. (Tageblatt/Melanie Gouby)
Ein Söldner der Rebellengruppe M23 hat in Goma Stellung bezogen. (Tageblatt/Melanie Gouby)
Dieses Ultimatum wurde am Samstag bei einem Treffen von mehreren Staats- und Regierungschefs sowie anderen hochrangigen Vertretern der Internationalen Konferenz der Großen Seen Afrikas (ICGLR) in der ugandischen Hauptstadt Kampala festgesetzt.
«Das Treffen soll noch einmal ganz deutlich machen, was die Präsidenten aus dem Kongo, aus Ruanda und Uganda am Mittwoch vereinbart hatten: Die M23 muss aus Goma abziehen», sagte der ugandische Staatsminister für Internationale Angelegenheiten, Henry Oryem Okello.
Zehntausende auf der Flucht
Zu dem Gipfel der Internationalen Konferenz der Großen Seen Afrikas (ICGLR) waren neben dem kongolesischen Präsidenten Joseph Kabila und seinem kenianischen Amtskollegen Mwai Kibaki auch der tansanische Präsident Jakaya Kikwete sowie andere hochrangige Politiker nach Kampala gekommen.
Die jüngsten Kämpfe zwischen der M23 und Regierungstruppen hatten vor rund einer Woche begonnen. Zehntausende Menschen sind seither auf der Flucht. Die Rebellen werden angeblich von dem desertierten kongolesischen General Bosco Ntaganda angeführt. Der 39-Jährige, der sich selbst «Der Terminator» nennt, wird vom Internationalen Strafgerichtshof wegen Kriegsverbrechen gesucht.
Daisy Schengens Laufbahn beim Tageblatt begann 2010 als Online-Redakteurin, später in der Lokalredaktion, bevor sie leitende Redakteurin des Magazin-Hefts wurde. Ihre Schwerpunkte umfassen die Themengebiete Gesundheit und Ernährung. Die gebürtige Bulgarin hat einen Magisterabschluss in Germanistik und Politikwissenschaft an der Universität Trier. Mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihrem Sohn lebt sie an der Mosel. Wenn sie nicht über Genuss und Gesundheit schreibt, widmet sie sich dem Tanz(-sport).
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