Montag2. Februar 2026

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Ultimatum für Rebellen im Kongo

Ultimatum für Rebellen im Kongo
(AFP)

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Die kongolesischen Rebellen der M23-Bewegung haben 48 Stunden Zeit, um sich aus der Provinzhauptstadt Goma zurückzuziehen, sonst droht ihnen das militärische Eingreifen einer Regionaltruppe.

Dieses Ultimatum wurde am Samstag bei einem Treffen von mehreren Staats- und Regierungschefs sowie anderen hochrangigen Vertretern der Internationalen Konferenz der Großen Seen Afrikas (ICGLR) in der ugandischen Hauptstadt Kampala festgesetzt.

«Das Treffen soll noch einmal ganz deutlich machen, was die Präsidenten aus dem Kongo, aus Ruanda und Uganda am Mittwoch vereinbart hatten: Die M23 muss aus Goma abziehen», sagte der ugandische Staatsminister für Internationale Angelegenheiten, Henry Oryem Okello.

Zehntausende auf der Flucht

Zu dem Gipfel der Internationalen Konferenz der Großen Seen Afrikas (ICGLR) waren neben dem kongolesischen Präsidenten Joseph Kabila und seinem kenianischen Amtskollegen Mwai Kibaki auch der tansanische Präsident Jakaya Kikwete sowie andere hochrangige Politiker nach Kampala gekommen.

Die jüngsten Kämpfe zwischen der M23 und Regierungstruppen hatten vor rund einer Woche begonnen. Zehntausende Menschen sind seither auf der Flucht. Die Rebellen werden angeblich von dem desertierten kongolesischen General Bosco Ntaganda angeführt. Der 39-Jährige, der sich selbst «Der Terminator» nennt, wird vom Internationalen Strafgerichtshof wegen Kriegsverbrechen gesucht.