Ein 35-jähriger Niederländer ist beim Abstieg vom Mount Everest an der Höhenkrankheit gestorben. Er ist damit das erste Opfer in diesem Jahr auf dem mit 8850 Metern höchsten Berg der Welt, wie ein Expeditionsleiter am Samstag berichtete.
Der aus Rotterdam stammende Niederländer habe über Schwäche geklagt und sei am Freitagabend gestorben, bevor eine niedrigere Höhe habe erreicht werden können. Noch kurz zuvor hatte es auf seinem Twitterkonto geheißen, er habe den Gipfel im fünften Versuch erreicht.
Schwere Unglücke
Seit vergangener Woche konnten wegen des guten Wetters Hunderte Bergsteiger den Gipfel erreichen. Seit dem 11. Mai haben ihn 330 Menschen von Nepal aus erreicht, einige weitere nutzten die Nordroute von Tibet.
In den vergangenen zwei Jahren war die Bergsteigersaison nach Unglücken abgebrochen worden.
2014 wurden 16 Sherpas über dem Basislager von einer Lawine verschüttet, 2015 kamen 19 Menschen ums Leben, als das schwere Erdbeben in Nepal eine Lawine auslöste. Die nepalesische Tourismusindustrie hatte befürchtet, dass die Bergsteiger und Wanderer nach den Katastrophen ausbleiben würden, in diesem Jahr kehrten sie aber in großer Zahl zurück.
Zu Demaart
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