Montag19. Januar 2026

Demaart Zu Demaart

Headlines

Sturmfront fegt über sechs Staaten

Sturmfront fegt über sechs Staaten
(dpa)

Jetzt weiterlesen !

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Oder schließen Sie ein Abo ab.

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

Die Zahl der Toten bei der Unwetterserie im Süden der USA ist auf mindestens 45 gestiegen. Noch am Montag erfassten Hilfskräfte den Schaden der gewaltigen Unwetter in 13 der 50 Bundesstaaten.

Ein Sturmsystem mit diesem Ausmaß habe es über den kurzen Zeitraum von drei Tagen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in den USA noch nie gegeben, sagte der Meteorologe Henry Margusity vom Vorhersager AccuWeather.com. Nach Berichten der «USA Today» (Montag) handelte es sich um die tödlichste Serie von Wirbelstürmen in dem Land seit drei Jahren. 2008 seien 57 Menschen im Südwesten durch ähnlich heftige Unwetter ums Leben gekommen.

In den sechs Staaten North Carolina, Virginia, Alabama, Arkansas, Oklahoma und Mississippi, so die Behörden am Montag, wären von Donnerstag bis zum Wochenende mehr als 240 Tornados hindurchgefegt.

North Carolina

Am schwersten getroffen wurde North Carolina, über das am Samstag rund 60 Tornados hereinbrachen. Mindestens 21 Menschen kamen ums Leben. Das ist die höchste Zahl seit 1984, als 22 Menschen bei Tornados getötet wurden. Gouverneurin Beverly Perdue sagte, der Anblick der Zerstörung in den am schwersten getroffenen Kreisen habe sie fast in Tränen ausbrechen lassen.

In Virginia kamen sieben Menschen ums Leben, drei davon im Kreis Gloucester, in den ein Tornado eine 20 Kilometer lange Schneise der Verwüstung schlug. Aus Alabama und Arkansas wurden ebenfalls jeweils sieben Tote gemeldet. In Oklahoma kamen zwei Menschen und in Mississippi ein Mensch ums Leben.