Donnerstag5. Februar 2026

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Schwächelnde Konjunktur und Schuldenkrise

Schwächelnde Konjunktur und Schuldenkrise
(dpa-Archiv)

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Die Finanzminister und Notenbankchefs der sieben führenden Industriestaaten (G7) beraten am Freitag in Marseille über Maßnahmen gegen die sich weltweit abschwächende Konjunktur.

Auf dem G7-Treffen in der französischen Hafenstadt sollen auch weitere Schritte gegen die Schuldenkrise in Europa und in den USA sowie die weitere Bankenregulierung ausgelotet werden.

Deutschland hatte Forderungen nach neuen Konjunkturprogrammen bereits eine klare Absage erteilt. Dafür gebe es keinen Spielraum, sagte der Finanzminister vor der G7-Runde und stellte sich damit auch gegen einen Vorstoß von IWF-Chefin Christine Lagarde. Wolfgang Schäuble hatte auch Warnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) vor einem riesigen Kapitalloch bei Europas Banken als überzogen zurückgewiesen. Dies soll in Marseille ebenfalls zur Sprache kommen.

Stärkung der Konjunktur

Der G7 gehören die USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Kanada an. Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Junker nimmt an diesem Treffen als Eurogruppen-Chef auch teil.Es wird davon ausgegangen, dass die G7 ihre Bereitschaft zur Stärkung der Konjunktur erklären. Eine offizielle gemeinsame G7-Erklärung wird dagegen nicht erwartet.

Am Samstag stößt auch der russische Finanzminister zu der Runde, die dann im G8-Format weitertagt. Thema ist die Unterstützung der Demokratiebewegungen in Nordafrika und im Nahen Osten. Die Staats- und Regierungschefs der G8 hatten bei ihrem Gipfel Ende Mai in Deauville bereits Milliardenhilfen in Aussicht gestellt.