Das Gespräch zwischen dem Chef des Internationalen Kommitee des Roten Kreuzes und dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad am Dienstag habe 45 Minuten gedauert, teilte ein Sprecher mit, ohne Einzelheiten zu nennen.
" class="infobox_img" />Peter Maurer (r.), Chef des Internationalen Kommitee des Roten Kreuzes bei seinem Treffen mit Abdul-Rahman al-Attar (l.), Leiter des Syrischen Roten Halbmondes. (Bild: dpa)
Maurer bemüht sich um einen besseren Zugang für Helfer zu der unter den Kämpfen leidenden Zivilbevölkerung. Es gebe eine sich «rasch verschlechternde humanitäre Situation», hatte das IKRK im Vorfeld des Besuchs erklärt.
Assad versucht seit eineinhalb Jahren einen gegen ihn gerichteten Aufstand mit Gewalt niederzuschlagen. Tausende Menschen wurden getötet, Hunderttausende sind vor den Kämpfen geflohen.
Allein im August sind mehr Menschen aus Syrien geflohen als in jedem anderen Monat seit Beginn des Aufstands. 100.000 Menschen hätten aus Angst vor der Gewalt das Land verlassen, erklärten die Vereinten Nationen am Dienstag in Genf. Bereits zuvor hatten Menschenrechtsaktivisten erklärt, der August sei der blutigsten Monat in Syrien im seit nunmehr über 17 Monate andauernden Konflikt gewesen.
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