Montag19. Januar 2026

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Prinzipielles Ja zu Anleihenkäufen

Prinzipielles Ja zu Anleihenkäufen
(dpa-Archiv)

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Er lässt seinen Worten Taten folgen. EZB-Chef Draghi kündigt an, weiterhin kriselnde Eurostaaten unterstützen zu wollen. Dazu gehört unter anderem der Kauf von Anleihen von taumelnden Euro-Schwergewichten wie Spanien und Italien.

Die Europäische Zentralbank (EZB) ist grundsätzlich zu weiteren Stützungsmaßnahmen für kriselnde Eurostaaten bereit. Das betonte Notenbank-Präsident Mario Draghi am Donnerstag in Frankfurt. Im Raum stehen unter anderem Käufe von Staatsanleihen taumelnder Euro-Schwergewichte wie Spanien und Italien.

Die extrem hohen Risikoprämien für Staatsanleihen behinderten eine effektive Geldpolitik, erklärte Draghi. Um die Lage zu entspannen, müssten die Regierungen für ein Eingreifen der Euro-Rettungsfonds EFSF und ESM an den Anleihemärkten bereitstehen. Die EZB könnte sich an Stützungskäufen im Rahmen ihres Mandats beteiligen – «in einem Umfang, der ausreicht, das Ziel zu erreichen», wie Draghi ausführte. «In den nächsten Wochen werden wir angemessene Modalitäten für solche Maßnahmen entwickeln», sagte Draghi.

Die EZB könne politisches Handeln nicht ersetzen, betonte der Italiener. Zugleich bekräftigte Draghi die Entschlossenheit der Währungshüter: «Der Euro ist unumstößlich.»