Dienstag27. Januar 2026

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Neue Sanktionen gegen Syrien und den Iran

Neue Sanktionen gegen Syrien und den Iran
(AFP)

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Der Westen verliert zunehmend die Geduld mit dem Iran. Aus Protest gegen Teherans Atomprogramm will die EU in Luxemburg zusätzliche Sanktionen beschließen. Die Auslandsgeschäfte des Mullahregimes sollen weiter eingeschränkt werden.

Die Außenminister der 27 EU-Staaten wollen am Montag die Sanktionen der Europäischen Union gegen die Regierungen in Syrien und im Iran verschärfen. Außerdem werden sie sich grundsätzlich auf Militärhilfe für die Regierung des westafrikanischen Staates Mali im Kampf gegen die Islamisten einigen, die seit März den Norden des Landes kontrollieren. Beim EU-Einsatz soll es vor allem um die Ausbildung der malischen Armee gehen.

Nach Angaben von Diplomaten standen die Details der neuen Sanktionen im Atomstreit mit dem Iran bis kurz vor Beginn des Ministertreffens noch nicht fest. Im Gespräch sind aber unter anderem ein Importverbot für iranisches Erdgas und ein Verbot, iranisches Öl zu transportieren oder zu lagern.

Atomstreit: Iran kompromissbereit

Die Führung in Teheran zeigt sich derweil bei der umstrittenen Anreicherung von Uran kompromissbereit. Zugleich vermuten die USA, dass die iranische Regierung hinter einer Offensive von Hackern gegen amerikanische Ziele steckt. Die Führung in Teheran wies das am Sonntag als falsche und politisch motivierte Anschuldigung zurück.

Der Westen und Israel verdächtigen den Iran, unter dem Deckmantel der zivilen Forschung an Atomwaffen zu arbeiten. Die Führung in Teheran bestreitet das.

Syrien soll durch zusätzliche Einreiseverbote sowie durch ein Landeverbot für Flugzeuge der staatlichen Fluggesellschaft Syrian Arab Airlines und für Frachtflugzeuge aus Syrien getroffen werden.