Bekannt wurde der 1943 geborene Luxemburger insbesondere durch seine Arbeit als Generaldirektor und „Président du comité de direction“ der Spuerkeees 1989 bis 2004. „Er ist der Mann, der die BCEE für das 21. Jahrhundert fit gemacht hat“, so der heutige Generaldirektor der Spuerkeees, Jean-Claude Finck. „Er hat aus der kleinen Letzebuerger Spuerkees eine Bank gemacht hat, die sich international zeigen kann.“ Auch war er Präsident des europäischen Sparkassenverbandes.
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Der studierte Ökonom und Jurist wurde 1974 zum wichtigsten Berater in finanztechnischen Fragen für die damalige blau-rote Regierung. Später wurde er Direktor der Trésorerie (Finanzministerium) und trug maßgeblich zur Gründung der nationalen Entwicklungsbank, SNCI, bei.
Auch nach Renteneintritt war er aktiv. Bis 2011 war er Präsident des Verwaltungsrates der Luxemburger Börse; auch im Führungsgremium der Luxemburger Universität hatte er seinen Platz. „Er hat enorm viel für das Land geleistet“, meinte Michel Maquil, langjähriger Direktor der Börse. „Besonders bewundert habe ich ihn für seine Fähigkeit Lösungen zu Problemen zu finden.“
Christian Muller/Claude Molinaro/Tageblatt.lu
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