Im Januar lag die Jahresinflationsrate noch bei 0,53 Prozent – ähnlich wie im Gesamtjahr 2015, als Statec eine Inflationsrate von 0,5 Prozent gemessen hat.
Hinzu kommt, dass selbst die Kerninflation (wo nur hausgemachte Preisschwankungen in Betracht genommen werden) im Februar rückläufig war. Sie ist im Jahresvergleich von 1,2 Prozent (Januar) auf 1,1 Prozent im Februar zurückgegangen. Letztes Jahr wurde sie durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer in die Höhe getrieben.
Heizöl kostet 35 Prozent weniger
Dass die Inflationsrate im Monat Februar so niedrig ist, ist erneut auf die Ölpreise zurückzuführen. Ölprodukte seien heute im Schnitt 15,3 Prozent billiger als noch vor einem Jahr, schreibt Statec. Heizöl koste sogar 35 Prozent weniger.
Dennoch sind nicht alle Preise in den letzten zwölf Monaten gefallen. Preissteigerungen von 2,44 Prozent hat Statec beispielsweise in der Kategorie „Tabak und alkoholische Getränke“ gemessen. Auch in den Kategorien „Bildung“ und „Hotels, Cafés, Restaurants“ sind die Preise um 2,08 Prozent bzw. 1,93 Prozent gestiegen.
Index lässt auf sich warten
Wegen dieser niedrigen Preissteigerungsraten verschiebt sich die Auszahlung der nächsten Index-Tranche weiter nach hinten, schreibt Statec. Ein neues Datum, wann es denn so weit sein soll, nennt das statistische Amt nicht. Im Januar hatte Statec geschrieben, die Index-Tranche werde wohl zwischen dem vierten Quartal 2016 und dem zweiten Quartal 2017 anfallen.
Für das laufende Jahr 2016 rechnet Statec mit einer Inflationsrate von 0,2 Prozent; 2017 mit 1,6 Prozent.
Zu Demaart
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