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Luxemburger hilft in Tunesien

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LUXEMBURG - Die Zahl der Flüchtlinge an der tunesischen Grenze zu Libyen wächst weiter. Das Luxemburger Rote Kreuz entsendet derweil einen neuen Mitarbeiter in die Krisenregion.

Das internationale Rote Kreuz rechnet damit, dass in den nächsten Tagen die Unterkunftslager für Flüchtlinge bald überfüllt sind. Die Lager können bis zu 30.000 Menschen aufnehmen. Aus diesem Grund wird das Rote Kreuz ein neues ERU Benelux Team (Emergency Response Unit) nach Tunesien entsenden, um die dort bereits arbeitenden Helfern zu unterstützen.

Auch das Luxemburger Rote Kreuz wird sich an der neuen Mission beteiligen. Sie schickt einen freiwilligen Mitarbeiter in die Krisenregion. Edouard Schmidt, der am europäischen Gerichtshof tätig ist, wird sich während einem Monat der Finanzplanung sowie der Logistik des Transitcamps Shoucha widmen. Im besagten Camp leben derzeit 10.000 Notdürftige. „Ich kann es kaum erwarten, den Menschen dort unter die Arme zu greifen“, freut sich Edouard Schmidt.

Die Spenden an das Luxemburger Rote Kreuz werden vor allem für Sachgüter wie z.B. Decken, Zelten und Körperpflegekits benutzt. Diesbezüglich ruft das Rotekreuz zu neuen Spenden unter anderem auch für die Krisenregion in der Elfenbeinküste auf. Unter dem Vermerk„conflit Libye“ und „conflit Côte d’Ivoire“ kann auf die Kontonummer CCPL LU 52 1111 0000 1111 0000 gespendet werden.