Am 5. November hat das Bezirksgericht in Luxemburg Espirito Santo Control S.A. für bankrott erklärt. Das Unternehmen, das zum Firmengeflecht der portugiesischen Pleitebank in Luxemburg gehört, hatte zuvor vor Gericht erklärt, es habe die Zahlungen eingestellt und könne keine Kredite mehr bedienen. Als Insolvenzverwalter wurden Karin Guillaume und Alain Rukavina ernannt. Das teilte Justizsprecher Henri Eipers am Mittwoch mit.
Espirito Santo Control S.A. ist nicht das erste Unternehmen aus den Reihen der portugiesischen Bank Espirito Santo in Luxemburg in finanzieller Schieflage geraten ist. Bereits am 27. Oktober hat das Handelsgericht in Luxemburg dem Insolvenzantrag von Espirito Santo International stattgegeben. Mitte Juli hatte bereits die Holding Espirito Santo International Gläubigerschutz beantragt. Dieser Antrag wurde am 17. Oktober vor Gericht abgelehnt. Auch dem Antrag auf Gläubigerschutz durch Rio Forte Investments vom 22. Juli wurde nicht stattgegeben.
Am 10. Oktober dann erklärte das Bezirksgericht Luxemburg schon die Gesellschaften Espirito Santo Financiere S.A. (ESFIL) und Espirito Santo Financial Group (ESFG) Bankrott. Beide Unternehmen hatten ebenfalls einen Insolvenzantrag gestellt.
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