Montag26. Januar 2026

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«Alle wollen das italienische Design»

«Alle wollen das italienische Design»
(dpa)

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LUXEMBURG – Ab Donnerstagnachmittag braucht man in der Oberstadt nicht mehr vor der Tür eines schwedischen Modediscounters anzustehen. Designerware kann man dann ohne VIP-Bändchen und lange Schlangen kaufen.

Die Gastauftritte von namenhaften Labels sind bei der schwedischen H&M-Bekleidungskette nichts Neues. Nach Jimmy Choo, Lagerfeld und Madonna sorgt im Geschäft in der Oberstadt nun ein italienisches Designer-Label für den Ausnahmezustand. «Wir haben volles Haus», bestätigte eine der Verkäuferinnen aus der Filiale in der Grand Rue 83 am Donnerstagmorgen.

Dort startete die Aktion mit einem sogenannten VIP-Verkauf. Ab sieben Uhr morgens teilten Angestellte farbige Bändchen an die draußen wartenden Kunden und Kundinnen aus. Das Geschäft öffnete erst um neun Uhr. «Manche werden aber bereits ab fünf Uhr vor der Tür ausharren», berichtete eine Verkäuferin aus Erfahrung auf Tageblatt.lu-Nachfrage.

Für jedermann offen

Mit langem Anprobieren und Überlegen war am Donnerstagmorgen nichts. Zumindest nicht bis am Nachmittag die Verkaufsaktion für jedermann zugänglich gemacht wurde. «Wir öffnen am Nachmittag die Türen unseres Geschäfts für alle Kunden. So dass auch die, die nicht in der Frühe kommen konnten, eine Chance haben, etwas von der Kollektion zu kaufen», erklärte uns am Donnerstagmorgen eine Verkäufern in der besagten Filiale.

Wer eines oder mehrere der begehrten Stücke noch bis zum Nachmittag ergattern wollte, der musste vorab wissen, was er haben wollte. Die Gruppen aus 20 Kunden wurden jeweils nacheinander in die Verkaufsräume hineingelassen. Maximal 280 Leute nahmen an diesem sogenannten VIP-Verkauf teil. Jede Kundin durfte nur ein Kleidungsstück in einer Kleidungsgröße pro Kategorie kaufen, hieß es. So sollte vermieden werden, dass die Kollektion schnell vergriffen ist. «Jede Gruppe hat dann 15 Minuten Zeit, um sich die gewünschten Kleidungsstücke auszusuchen, zu bezahlen und für die Nächsten, Platz zu machen», lautete der strafforganisierte Ablauf der Verkaufsaktion.