Mittwoch21. Januar 2026

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Einigung bei Saargummi-Verhandlungen

Einigung bei Saargummi-Verhandlungen
(dpa-Archiv)

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Die Zukunft des zuletzt von der Schließung bedrohten Autozulieferers Saargummi scheint vorerst gesichert.

Bei neuen Gespräche von Betriebsrat und Gewerkschaft mit dem staatseigenen chinesischen Mischkonzern CQLT gab es eine Einigung, wie CQLT am späten Freitagabend mitteilte. Demnach sollen am Standort Wadern-Büschfeld 737 der 783 unbefristeten Arbeitsplätze für mindestens fünf Jahre erhalten bleiben. Die Chinesen wollen in den nächsten fünf Jahren außerdem mindestens 15 Millionen Euro in den Standort investieren – vier Millionen mehr, als sie zuletzt angeboten hatten.

Nachdem die Arbeitnehmerseite die Verhandlungen Mitte der Woche zunächst für gescheitert erklärt hatte, stand die Schließung der Standorte in Büschfeld und Losheim im Raum. Am Freitag wurde dann aber weiterverhandelt. Die Gewerkschaft IG BCE (Bergbau, Chemie und Energie) begrüßte die Einigung. Von einer Lösung für Büschfeld hing die Übernahme von Saargummi durch CQLT ab. Saargummi produziert vor allem Dichtungen für die Autoindustrie. Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr Insolvenzantrag gestellt.