Montag2. Februar 2026

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«Flunker Juncker» aus dem «Steuerparadies»

«Flunker Juncker» aus dem «Steuerparadies»
(AFP)

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LUXEMBURG - Wer den Schaden hat, braucht bekanntlich für den Spott nicht zu sorgen. "Flunker Juncker" aus dem "Steuerparadies" ist der neue Spott zu LuxLeaks im deutschen TV.

«Wo umgehen deutsche und internationale Konzerne mit legalen Tricks Steuerzahlungen in Milliardenhöhe? Im netten, kleinen Luxemburg – das ist quasi Uli Hoeneß als Land.» Die Frage war Thema der Sendung «Extra 3», die im Norddeutschen Rundfunk läuft. Am Donnerstagabend hieß es auch hier, nach der Debatte am Mittwochabend bei «Anne Will» mit Außenminister Jean Asselborn in der ARD, Schimpfen wegen legaler Steuerhinterziehung.

Ganz legal und trotzdem moralisch verwerflich, was in Luxemburg in Sachen Steuerpolitik betrieben wurde. Das ist die nette Version der Umschreibung des Titels «Flunker Juncker» bei «Extra 3».

«Flunker Juncker»

Darin wird der ehemalige Luxemburger Premierminister Jean-Claude Juncker nicht mit Samthandschuhen angefasst. Er habe Jahre lang dieses «Steuer-Vermeidungssystem» für internationale Konzerne aufgebaut, berichtet Moderator Christian Ehring im «Irrsinn der Woche». Auch Luxemburg als «Steuerparadies» kriegt seinen Fett weg.

Im Hit der deutschen Band «Die Ärzte» -«Junge» werden auch die neuen Kommissare aufs Korn genommen. Vor allem die Englisch-Kenntnisse des Deutschen Günther Oettinger werden mal wieder ins Lächerliche gezogen.

Schließlich muss die Kanzlerin Angela Merkel die Sache mit den «Steuertricksern» regeln, fordern die Macher der Satire.