Sonntag1. Februar 2026

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Fillon und Copé müssen sich gedulden

Fillon und Copé müssen sich gedulden
(AFP)

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Nach einer langen Nacht ohne Sieger haben die französischen Konservativen am Montagvormittag die Neuauszählung der Stimmen zur Wahl des Parteichefs fortgesetzt.

Bei der Wahl eines neuen Parteichefs des französischen Konservativen ist es zu Verzögerungen gekommen. Das Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Kandidaten überrasche ihn nicht, sagte der Vorsitzende der Wahlkommission, Patrice Gélard. In den Statuten sei gar nicht vorgesehen, dass es zwei Kandidaten für den Vorsitz der UMP gebe.

Sowohl der bisherige UMP-Generalsekretär Jean-François Copé als auch der frühere Regierungschef François Fillon beanspruchten am Vormittag erneut den Sieg für sich. Copé, der den rechten Parteiflügel vertritt, sprach von einem Vorsprung von rund tausend Stimmen. Fillon, der für einen gemäßigten Kurs steht, teilte ebenfalls mit, er liege vorne.

Kritik an Wahlauswertung

Fillon zeigte sich schockiert angesichts der Probleme bei der Auswertung der Wahl und kritisierte die Organisation des parteiinternen Urnengangs als problematisch. Sowohl Anhänger von Fillon als auch von Copé sprachen überdies von Unregelmäßigkeiten in einigen Wahlbüros.

Der 58-Jährige Fillon steht für einen gemäßigten Kurs, während der zehn Jahre jüngere Copé zum rechten Parteiflügel gehört. Zur Wahl des neuen Parteichefs, der die Nachfolge von Ex-Präsident Nicolas Sarkozy antritt, waren rund 260.000 Parteimitglieder aufgerufen.