Am 18. November 2014 wird der Server des «Luxembourg Centre for Educational Testing» (Lucet), eine Struktur der Uni.lu, von Unbekannten angegriffen (Link). Es handelt sich dabei um eine sogenannte «Distributed Denial of Service» (DDoS) Attacke, berichtet die Polizei am Dienstag.
Die Ermittler aus der Abteilung «Section Nouvelles Technologies» der Kriminalpolizei nahmen sofort die Spurensuche im Netz auf. Mit Erfolg. Wie es jetzt heißt, konnte der mutmaßliche Hacker inzwischen überführt werden.
Prüfungen ausgesetzt
Die Server-Attacke hatte die Zwischentests (épreuve standartisé) auf 5e und 9e, die gerade stattfanden, mächtig durcheinander gewirbelt. Teilweise mussten sie abgebrochen und später nachgeholt werden. Das «Luxembourg Centre for Educational Testing» hatte nach dem Cyber-Angriff Anzeige erstattet.
«DDoS bezeichnet in der Informationstechnik die Nichtverfügbarkeit eines Dienstes, der eigentlich verfügbar sein sollte. Wird die Überlastung von einer größeren Anzahl anderer Systeme verursacht, so wird von einer verteilten Dienstblockade oder englisch ‚Distributed Denial of Service (DDoS)‘ gesprochen», erklärt die Polizei weiter.
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