Die tödliche Unfallserie in Luxemburg reißt nicht ab. Zuletzt sorgte ein Auffahrunfall am Montag auf der Trierer Autobahn bei Potaschberg für Aufsehen. Dort war ein 27-jähriger Deutscher in den Wagen einer 55-Jährigen Frau auch aus Deutschland gekracht. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto gegen die Baustellenabsperrung gedrückt. Die 55-Jährige starb noch an der Unfallstelle.
Laut Medienberichte soll der Unfallverursacher betrunken gewesen sein. Er wurde bereits festgenommen und sitzt seit Dienstag in Untersuchungshaft. Für die Dauer der Ermittlungen und die Reparatur der Leitplanken an der Unfallstelle musste der betroffene Streckenabschnitt gesperrt werden. Die Geduld der Pendler im Feierabendverkehr wurde gehörig auf die Probe gestellt (Link). Rund um der Umleitungstrecke bildeten sich kilometerlange Staus. Erst gegen 19.30 Uhr war der Spuck vorbei.
Tödliche Kontrolle
Eine Routinekontrolle endete am vergangenen Freitag für eine 39-jährige Polizistin in Dippach mit dem Tod (Link). Ein offenbar betrunkener Fahrer war in den Wagen gekracht, bei dem die Polizistin die Fahrzeugpapiere überprüfte. Sie wurde zwischen den zwei Autos eingeklemmt und dabei schwerst verletzt. Die 39-Jährige starb wenig später im Escher Krankenhaus. Auch dieser Unfallverursacher sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.
Auch am Freitag starb eine Rentnerin bei einem Massenunfall in Wasserliesch, gegenüber dem Luxemburger Wasserbillig. Die über 70-Jährige war aus bisher unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten, einen Wagen aus Luxemburg gestreift und frontal gegen einen Taxi geprallt (Link).
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