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Der Sachschaden ist enorm

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Der Großbrand einer Lagerhalle in Crauthem verursachte einen enormen Sachschaden. Über hundert Einsatzkräfte mussten ausrücken. Unsere Fotografin hielt das Ausmaß der Zerstörung fest.

Neun Stunden lang brannte in der vergangenen Nacht eine Lagerhalle in der «Zone industrielle am Bruch» in Crauthem. Erst gegen 7.30 Uhr am Freitagmorgen war das Feuer unter Kontrolle. Auch im Laufe des Freitags muss die Feuerwehr die Stellung halten. Immer wieder flammen vereinzelte Brandnester auf. Der Sachschaden ist enorm. Ob es sich bei dem Brand um Brandstiftung handelt, ist zurzeit noch unklar. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

In der Nacht war die Feuerwehr mit insgesamt 115 Mann im Einsatz. Die Feuerwehr aus Roeser forderete sofort nach ihrem Eintreffen Unterstützung aus Hesperingen und Bettemburg an. Die drei Corps waren mit jeweils 25 Mann vor Ort. Zwei Atemschutztrupps kamen zum Einsatz. Unterstützung kam auch aus Düdelingen und Esch.

Kein alltäglicher Einsatz

Für die Feuerwehrleute war es kein alltäglicher Einsatz. Alles in allem waren 115 Einsatzkräfte vor Ort. Auch wenn keine Personen geschädigt wurden, so barg der Einsatz einige Gefahren. «Als wir eintrafen stand der hintere Teil der Halle komplett in Flammen. Die Temperatur war so hoch, dass die Fenster des nebenstehenden Gebäudes kaputt gingen. Die Gefahr, dass das Feuer übergreifen könnte, war schon relativ hoch», so Damy.

Außerdem wussten die Feuerwehrmänner nicht genau was sie in der Halle erwarten würde. «Uns war klar, dass dort gefährliche Stoffe gelagert waren. Sagen wir mal so, glücklicherweise sind diese bereits explodiert als wir eintrafen.» Zudem bestand Einsturzgefahr. «Durch das Feuer wurde die Metallkonstruktion quasi weich wie Spaghetti.»

Unsere Fotografin begab sich am Freitagnachmittag vor Ort um das Ausmaß der Zerstörung festzuhalten.

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