Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hat Frankreich zu weiteren Reformen aufgerufen. Zwar habe das Land bereits große Anstrengungen unternommen, wichtig sei nun aber, dass der Weg der Reformen weiter verfolgt werde, sagte Draghi der französischen Zeitung «Le Journal du Dimanche». Die Wettbewerbsfähigkeit Frankreichs sei unzureichend und die Sanierung der Staatsfinanzen könne nicht länger über Steuererhöhungen geregelt werden. «Frankreich muss zu einer finanzpolitischen Stabilität zurückfinden, damit Unternehmen wieder anfangen, zu investieren», sagte Draghi.
Als Vorbild hob der EZB-Präsident Deutschland hervor. Dort sei es durch «mutige strukturelle Reformen» auf dem Arbeitsmarkt gelungen, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, sagte Draghi.
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