Unter den fünf Opfern sei auch Operationschef Mourad Gharsalli, erklärte der tunesische Innenminister Mohammed Najem Gharsalli am späten Sonntagabend. Die Brigade Okba Ibn Nafaa sei bei dem Einsatz im Westen des Landes am vergangenen Freitag fast vollständig zerschlagen worden. Die Gruppe soll unter anderem für Angriffe auf die Armee verantwortlich sein.
Der Einsatz kam zwei Wochen, nachdem ein Student in dem tunesischen Badeort Sousse 38 Touristen erschossen hatte, bevor er selbst getötet wurde. Es war in diesem Jahr nach dem Attentat im Nationalmuseum Bardo bereits der zweite blutige Anschlag auf Urlauber in Tunesien (Link). Die Regierung kündigte danach eine härtere Gangart gegen Extremisten an und rief den Ausnahmezustand aus. Zudem will sie Touristenorte mit mehr als 1000 zusätzlichen Sicherheitskräften besser schützen.
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