Der Mann habe vom jemenitischen Arm der Al-Kaida eine Terrorausbildung erhalten und warte auf seinen Befehl, einen Anschlag auszuführen, vermutlich in der westlichen Welt, sagten die Vertreter von drei europäischen
Behörden der Nachrichtenagentur AP am Montag.
Bei dem Verdächtigen handele es sich um einen Mann in den 30ern
ohne Migrationshintergrund, hieß es. Er sei 2008 zum Islam konvertiert und habe einige Monate lang im Jemen seine Ausbildung erhalten. Derzeit soll er sich noch immer dort aufhalten. Der
Verdächtige sei nicht vorbestraft und daher für die Al-Kaida ein besonders geeigneter Kandidat für die Rekrutierung, sagte eine der Gewährspersonen. Er habe «nicht einmal einen Strafzettel wegen Falschparkens. Er ist vollkommen sauber, er kann überall hinreisen.»
Geheimdienste sind wachsam
Welche Vorkehrungen getroffen würden, um den drohenden Anschlag zu verhindern, teilten die Gewährsleute nicht mit. Einer von ihnen betonte, dass die westlichen Geheimdienste eng zusammenarbeiteten, um Terroranschläge zu verhindern.
Westliche Geheimdienste fürchten seit langem ein Szenario, in dem eine zum Islam konvertierte und zum Terroristen ausgebildete Person in Europa und den USA optisch unauffällig ist und ohne besondere Einschränkungen reisen kann.
Zu Demaart
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