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Ermittlungsverfahren gegen Thomas Fabius

Ermittlungsverfahren gegen Thomas Fabius
(AFP/Mehdi Fedouach)

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Wegen des Verdachts der Urkundenfälschung hat die französische Justiz ein Ermittlungsverfahren gegen den Sohn von Außenminister Laurent Fabius eingeleitet.

Wegen Vorwürfen des Betrugs, der Geldwäsche und des Steuerbetrugs wurde Thomas Fabius nach Justizangaben vom Samstag gleichzeitig als Zeuge mit Rechtsbeistand eingestuft.

Der Sohn des Außenministers war Mitte Dezember im Zuge von Betrugsermittlungen von der Polizei vernommen worden. Die Vorwürfe stehen im Zusammenhang mit der Spielleidenschaft des 34-Jährigen. Eine Bank wirft ihm nach Angaben aus Ermittlerkreisen vor, einem Spielcasino in Marokko mit einer gefälschten E-Mail vorgetäuscht zu haben, er sei der Empfänger einer großen Geldsumme.

Thomas Fabius hat nicht nur in Frankreich Probleme mit der Justiz: In den USA wird er mit Haftbefehl gesucht, weil er in der Nacht vor dem Amtsantritt seines Vaters im Mai 2012 in einem Casino in Las Vegas ungedeckte Schecks in Millionenhöhe ausgestellt haben soll. Er soll Spielschulden in Höhe von mehr als 3,5 Millionen Dollar (etwa 3,2 Millionen Euro) mit solchen Schecks beglichen haben.