Freitag30. Januar 2026

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China warnt vor Risiken für Weltwirtschaft

China warnt vor Risiken für Weltwirtschaft
(AP)

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Der chinesische Premierminister Wen Jiabao hat beim Europa-Asien-Gipfeltreffen in Laos vor weiteren Risiken für die Weltwirtschaft gewarnt.

Mit der Aufnahme von Norwegen, der Schweiz und Bangladesch als neue Mitglieder hat am Montag in Laos ein Gipfeltreffen von mehr als 30 Staats- und Regierungschefs aus Europa und Asien begonnen. Luxemburgs Premier und Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker nimmt an dem Treffen teil. Die 1996 ins Leben gerufene Asem-Organisation hat nun 51 Mitglieder.

Themen des zweitägigen Treffens in der laotischen Hauptstadt Vientiane sind unter anderem die Schuldenkrise in Europa sowie der der Territorialstreit zwischen China und anderen Ländern. Zum Abschluss soll es ein gemeinsames Bekenntnis für einen freien Welthandel geben. Teilnehmer sind unter anderem Frankreichs Präsident François Hollande sowie die Regierungschefs aus China und Russland, Wen Jiabao und Dmitri Medwedew.

Risiken für Weltwirtschaft

Die Finanzkrise sei noch nicht vorüber, sagte der chinesische Premierminister Wen Jibao vor Staats- und Regierungschefs sowie Ministern aus fast 50 Ländern beim Asem-Gipfel in der laotischen Hauptstadt Vientiane.

Wen sprach sich für offenen Welthandel, enge politische Absprachen, gemeinsame Vorstöße in Wissenschaft und Technologie und eine Regulierung der Weltwirtschaft als Motor für weiteres Wachstum aus. Asien sei die dynamischste Region der Welt, Europa bleibe aber eine wichtige Säule der Weltwirtschaft. «Solange wir zusammenarbeiten, können wir unsere Verantwortung, weltweites Wachstum zu fördern, meistern», sagte Wen nach einer englischen Übersetzung seiner Rede, die die chinesische Delegation zur Verfügung stellte.