Donnerstag22. Januar 2026

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Betreiber akzeptiert Staatshilfe

Betreiber akzeptiert Staatshilfe
(dpa-Archiv)

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Der Betreiber der Atomruine in Fukushima hat sich mit den Bedingungen zum Erhalt von Staatshilfe einverstanden erklärt. Das teilte Tepco am Mittwoch mit.

Die Regierung hatte am Vortag zur Bedingung für staatliche Finanzspritzen gemacht, dass Tepco radikal die Kosten senkt. Außerdem darf das Unternehmen für die Zahlung von Entschädigung an die Opfer der Katastrophe nicht schon im Voraus Höchstgrenzen festsetzen. Außerdem musste sich Tepco damit bereiterklären, dass ein unabhängiger Untersuchungsausschuss das Management und die Finanzlage des Konzerns unter die Lupe nimmt.

Tepco-Chef Masataka Shimizu hatte am Vortag offiziell Staatshilfe angefordert. Ohne die stehe Tepco schon bald vor dem Aus. Dies könne die Entschädigung der Opfer wie auch eine stabile Stromversorgung beeinträchtigen. Für das laufende Geschäftsjahr benötige der Konzern zusätzlich etwa eine Billion Yen (8,6 Milliarden Euro) an Staatshilfe, um Treibstoff für die Stromproduktion anzukaufen. Unterdessen versuchen die Reparaturtrupps im AKW Fukushima weiter, die Reaktoren zu kühlen. Das Kraftwerk war bei dem Erdbeben und dem Tsunami auf den Tag genau vor zwei Monaten stark beschädigt worden.