«Eigentlich wollte ich immer Ärztin werden. Aber ich glaube, als Politiker kann man noch mehr Menschen helfen», sagte die 16 Jahre alte Menschenrechtsaktivistin in einem Interview mit CNN-Korrespondentin Christiane Amanpour am Donnerstag (Ortszeit) in New York. «Als Arzt kann man nur einer begrenzten Gruppe Menschen helfen, als Politiker, wenn man es richtig macht, allen. Deshalb, ja, möchte ich Premierministerin meines Landes werden.»
" class="infobox_img" />Malala Yousafzai aus Pakistan gilt als Favoritin für den Friedensnobelpreis. (Bild: dpa)
Attentäter der radikalislamischen Taliban hatten Malala am 9. Oktober vergangenen Jahres in den Kopf geschossen, weil sie in ihrem Internetblog Bildung auch für Mädchen gefordert hatte. Sie gilt als einer der Favoriten auf den diesjährigen Friedensnobelpreis. «Das wäre eine große, große Ehre für mich. Ich glaube aber nicht, dass ich diesen Preis verdient habe. Bis dahin müsste ich noch viel mehr arbeiten.» Kurz zuvor hatte das EU-Parlament beschlossen, die 16-Jährige mit dem diesjährigen Sacharow-Preis für geistige Freiheit auszuzeichnen.
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