Die erste Prognose zum Wahlausgang ist enttäuschend für den Rechtspopulisten Wilders. Ministerpräsident Rutte könnte - trotz Verlusten - auch die nächste Regierung führen.
16.03.2017: Außenminister Jean Asselborn: Das Ergebnis in den Niederlanden ist Gold wert auch für die Wahl in Frankreich. (Susann Prautsch)
AfD-Chefin Petry: Hätten uns besseres Ergebnis für Wilders gewünscht. (dapd/odd Andersen)
(Tageblatt-Archiv/Stringer)
Bei der Parlamentswahl in den Niederlanden gab es eine hohe Wahlbeteiligung. Die Beteiligung habe "weit" höher als 2012 gelegen, berichten Nachrichtenagenturen. (Tageblatt-Archiv/Yves Herman)
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Rechtspopulist Geert Wilders verliert die Wahl in den Niederlanden. (Tageblatt-Archiv/Yves Herman)
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(Tageblatt-Archiv/Yves Herman)
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Der Kandidat der Partei "Nieuwe Wegen" Jacques Monasch wirft seinen Wahlzettel ein. 28 Parteien bewarben sich um die Stimmen der 12,9 Millionen Wahlberechtigten. (dapd/Anjo de Haan)
Der bisherige Ministerpräsident Mark Rutte gibt seine Stimme ab. Er hat gute Chancen wiedergewählt zu werden. (dapd/John Thys)
König Willem-Alexander und Königing Maxima (Hendrik Schmidt)
15.03.2017: Der niederländische Ministerpräsident Rutte konnte bei der Parlamentswahl einen klaren Sieg verbuchen. (dapd/John Thys)
Der Rechtspopulist Geert Wilders gibt seine Stimme ab. (Tageblatt-Archiv/Yves Herman)
Jesse Klaver, Spitzenkandidat der Grünen (Paulien van de loo)
(Robin van Lonkhuijsen)
Rechtspopulist Geert Wilders (Robin van Lonkhuijsen)
Der Ministerpräsident der Niederlande Mark Rutte (Robin van Lonkhuijsen)
(Tageblatt-Archiv/Dylan Martinez)
(Tageblatt/Peter Dejong)
Der frühere Finanzminister Wouter Bos und der momentane Vizepremier Lodewijk Asscher, der auch Vorsitzender der Labour Partei ist, blicken grimmig auf die Hochrechnungen. Sie wurden von den Wählern abgestraft. (dapd/Bart Maat)
Unterstützer der Grünen Partei freuen sich über ihre bisherigen Werte. (Tageblatt-Archiv/Francois Lenoir)
Die Reaktionen der VVD während den ersten Hochrechnungen. (dapd/Jerry Lampen)
Die Christlich-Demokratische Partei scheint sich dagegen schon mehr zu freuen. (Tageblatt-Archiv/Stringer)
Die rechtsliberale Partei von Ministerpräsident Mark Rutte ist einer Prognose zufolge als klar stärkste Kraft aus der Parlamentswahl in den Niederlanden hervorgegangen. Der Rechtspopulist Geert Wilders ist demnach abgeschlagen. Die Abstimmung ist der Auftakt des europäischen Superwahljahres 2017.
Ruttes Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD) kann auf 31 der 150 Sitze im Parlament hoffen. Das wäre ein Verlust von zehn Sitzen, aber sie bliebe immer noch größte Partei. Es folgen gleichauf drei Parteien – eine davon ist die Partei von Wilders mit 19 Sitzen. Er würde damit weit hinter den Erwartungen zurückbleiben. Gleichauf mit ihm sind nach der am Mittwochabend veröffentlichten Prognose des niederländischen Fernsehens die Christdemokraten und Linksliberalen.
Schwierige Koalitionsverhandlungen erwartet
Die bisherige Regierungskoalition hat allerdings keine Mehrheit mehr, weil Ruttes Koalitionspartner, die sozialdemokratische Partei der Arbeit (PvdA), dramatische Einbußen hinnehmen musste. Sie fiel der Prognose zufolge von 38 auf 9 Sitze zurück. Daher werden schwierige Koalitionsverhandlungen erwartet. Die Grünen konnten sich auf 16 Sitze vervierfachen.
Die Wahlbeteiligung lag bei 81 Prozent – deutlich höher als bei der vorigen Wahl 2012, als sich knapp 75 Prozent der etwa 13 Millionen Stimmberechtigten beteiligten. In einigen Wahllokalen mussten «stembusstampers» – Urnenstampfer – eingesetzt werden, mit denen die Wahlzettel zusammengedrückt werden. Dabei werden die Stimmzettel meist mit einer Holzlatte nach unten gepresst. Manchmal steigt auch ein Wahlhelfer in die Wahlurne und stampft die Stimmzettel mit den Füßen zusammen. Weil so viele Parteien mitmachen, waren die Wahlzettel dieses Mal besonders dick.
Rechtspopulist Geert Wilders hat kämpferisch auf den Dämpfer bei der Wahl in den Niederlanden reagiert. «Rutte ist mich noch lange nicht los», schrieb der PVV-Kandidat mit Blick auf Ministerpräsident Mark Rutte am Mittwochabend auf Twitter. Den ersten Prognosen zufolge bleibt Ruttes rechtsliberale Partei VVD erste Kraft im Parlament, mit klarem Vorsprung auf Wilders Freiheitspartei. Wilders bedankte sich zugleich bei seinen Wählern. «Wir haben Sitze dazugewonnen! Der erste Sieg ist geschafft!», schrieb der 53-Jährige.
Jessica Oé hat einen Abschluss im BTS Media Writing. Sie hat zunächst bei Essentiel gearbeitet, ehe sie zum Tageblatt gewechselt ist. Sie schreibt über die Themen Gesundheit und Gleichberechtigung.
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