Seit Juni 2013 sieht die place Guillaume II nicht mehr aus wie vorher. Zu erkennen ist eine größere Veränderung gekennzeichnet durch einen 2,50 Meter hohen Holzzaun, hinter welchem sich nun ein tiefer Graben befindet. Seit Beginn der Arbeiten hat die Baustelle zwei Phasen durchlaufen. Nun kann es losgehen mit der dritten und letzten Phase.
Guillaume II reitet auch unterirdisch
Das aktuelle Parkhaus belegt mit seinen vier Stockwerken rund 65 Prozent der Fläche unter der place Guillaume II. Erweitert wird es auf den 35 Prozent Fläche in Richtung Osten bis hin zur rue du Fossé.
Um das Schadensrisiko zu minimieren, wird das Fundament unter dem Sockel des Reiterdenkmals von Wilhelm II. erhalten bleiben, und das auf der gesamten geplanten Tiefe des Parkhauses, das gewissermaßen um die 10×13 Meter herum gebaut werden muss. Geplant sind fünf Stockwerke.
Laut Kostenvoranschlag in der Gemeinderatssitzung vom Juli 2014 soll das gesamte Projekt 37.340.417 Euro kosten. (clc)
„Die Projektausschreibung, für die sich nun die Baufirmen bewerben können, ist veröffentlicht“, erklärt der zuständige Gemeinde-Ingenieur Laurent Hansen: „Bis zum 27. Juli können die Unternehmen uns ihre Vorschläge unterbreiten. Voraussichtlich im Oktober wird dann entschieden, welche Firma das Projekt übernehmen wird“, erklärt er weiter.
Die Bauarbeiten für den Ausbau des unterirdischen Parkhauses sollen laut Hansen dann auch bereits im Herbst fortgesetzt werden.
Parkhaus teilweise geschlossen
Der Ingenieur erklärt des Weiteren, dass das Parkhaus geöffnet bleiben wird. Gegen Ende der Ausbauarbeiten sollen dann aber, in unterschiedlichen Abständen, Teile des alten Parkhauses für eine Sanierung geschlossen werden.
Hansen betonte aber, dass während der gesamten Bauarbeiten das Parkhaus nie komplett geschlossen sein wird.
Frühestens Ende 2017 fertig
Das Vorgehen bei dieser Baustelle ist relativ außergewöhnlich. Denn die gesamte Erweiterung des Parkhauses wird ausschließlich durch den 500 m2 großen ausgehobenen Graben stattfinden. Das Baumaterial und der Felsaushub sollen durch diese Öffnung in und aus der Baustelle befördert werden. Laurent Hansen betonte, dass die Anwohner und Passanten nicht wirklich viel von den Bauarbeiten mitbekommen würden.
Was die Dauer der Bauarbeiten angeht, so sollen diese wohl etwas mehr als zwei Jahre dauern. Somit dürfte der „Knuedler“ frühestens Ende 2017 wieder seine gewohnte Form annehmen.
Zu Demaart
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