Menschen und Tiere verfügen über unterschiedliche Arten von Hormonen, die die unterschiedlichsten Aufgaben in unserem Körper übernehmen. Hormone, das sind Signal- und Botenmoleküle, die gemeinsam mit dem Nervensystem den Körper in seinem Gleichgewicht halten. Dabei übernehmen sie sehr viele wichtige Funktionen, sie steuern die Verdauung, die Körpertemperatur, den Blutdruck, den Stoffwechsel und das Wachstum. Sie sind aber auch für die Sexualentwicklung, die Fortpflanzung, unsere Emotionen, den Tag-und-Nacht-Rhythmus oder unseren Umgang mit Stress und Ängsten verantwortlich. Das sind jede Menge Aufgaben, die diese Botenstoffe haben, und so entstehen sie im menschlichen Körper auch an den unterschiedlichsten Stellen.
Hormone können in einzelnen Zellarten von Geweben, zum Beispiel des Herzens oder des Magens, gebildet werden. Hier handelt es sich um hormonproduzierende einzelne Zellen, die im Organ verteilt liegen. Doch die Zellen können sich auch zu komplexen Strukturen zusammenschließen, die man dann als Drüse bezeichnet. Dies ist zum Beispiel bei der Schilddrüse, der Bauchspeicheldrüse und den Keimdrüsen von Hoden und Eierstock der Fall. Sind die Hormone einmal freigesetzt worden, müssen sie ihr eigentliches Ziel erreichen und dort an speziellen Punkten anknüpfen. Erst dann können die Hormone ihre Wirkung zeigen.
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