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KinderwissenAustraliens Teddys: Alles Wichtige über Koalas

Kinderwissen / Australiens Teddys: Alles Wichtige über Koalas
Koala-Skulptur in Port Macquarie Foto: Marie-Lourdes Doronila

Koalas sind, neben Kängurus, die wohl bekanntesten Tiere Australiens. Man sagt ihnen nach, dass sie das Vorbild für unsere Teddybären sind. Und tatsächlich ähnelt der Teddybär mehr einem plüschigen Koala mit seiner knubbeligen schwarzen Nase und seinem flauschigen Fell als einem Bären. Von Australiens Koalabären, einem Koala-Krankenhaus und einem Ort, an dem viele verschiedene Koala-Skulpturen stehen, erzählt Elke Bunge.

Viele von uns sagen zu den Koalas häufig auch Koalabären, aber eigentlich ist diese Bezeichnung irreführend, denn Koalas sind keine Bären. Koalas gehören zu der Gattung der Beuteltiere. Vielleicht bezeichnen wir die Tiere so, weil sie den Teddybären so ähnlich sind. Ihr wissenschaftlicher Name lautet übrigens Phascolarctos cinereus, erstmals beschrieben wurden die Beutelsäuger im Jahr 1817 von dem Zoologen Georg August Goldfuß. Die Tiere leben an der Ost- und Südostküste Australiens, in den Staaten Queensland, New South Wales, Victoria und South Australia. Dort leben sie in nicht allzu dicht bewachsenen Eukalyptuswäldern, von deren Blättern und Rinde sie sich ernähren. Koalas sind sehr gemächliche Gesellen, wenn sie nicht gerade an den Eukalyptusblättern knabbern, verschlafen sie den größten Teil des Tages. Bis zu 22 Stunden können die plüschigen Freunde vor sich hindämmern. Diese Zeit brauchen die Tiere auch, um die faserigen schwerverdaulichen Pflanzenteile in ihrem Darm aufzuschließen. Männliche Koalas haben übrigens eine Lebenserwartung von etwa 10 Jahren, Weibchen können bis zu 15 Jahre alt werden. Doch der Lebensraum dieser plüschigen Freunde ist gefährdet. Experten gehen davon aus, dass die Tiere bereits im Jahr 2050 ausgestorben sein könnten.

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