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Gesellschaftskritik bei Max Ophüls Preis

Gesellschaftskritik bei Max Ophüls Preis
(dpa)

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Beim Nachwuchsfilmfestival in Saarbrücken geht es 2012 gesellschaftskritisch zu. Die jungen Filmemacher, die ihre Werke vom 16. Januar an präsentieren, werfen einen "kritischen, mitunter auch sarkastischen Blick auf diese Welt und ihre Gesellschaft".

Dabei gehe es ihnen «um den Wunsch nach einer besseren Welt, Geborgenheit, Ehrlichkeit und echten Gefühlen», berichtete die künstlerische Leitung des Festivals.

Mit dem Psychodrama «Die Summe meiner einzelnen Teile» von Hans Weingartner wird das Festival eröffnet. Der neue Film des österreichischen Regisseurs («Die fetten Jahre sind vorbei») und früheren Wettbewerbssiegers feiert bei der Eröffnungsveranstaltung am 16. Januar in Saarbrücken Deutschlandpremiere. Der bundesweite Kinostart ist für den 2. Februar geplant.

Bühne frei fü den Nachwuchsfilm

Das Festival Max Ophüls Preis gilt als eines der bedeutendsten Foren für Nachwuchsfilmer im deutschsprachigen Raum. Benannt ist die Filmwoche, die 1980 von der Stadt gegründet wurde und traditionell kurz vor der Berlinale stattfindet, nach dem Regisseur Max Ophüls (1902-1957).

Bei dem Wettbewerb konkurrieren rund 90 Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme um mehr als ein Dutzend Preise mit insgesamt mehr als 100 000 Euro Preisgeld. Sie werden in unterschiedlichen Kategorien für die besten Lang-, Mittel- und Kurzfilme, Nachwuchs-Darsteller und -Regisseure vergeben. Erstmals soll auch ein mit 5000 Euro dotierter Publikumspreis für Kurzfilme vergeben werden. Die 33. Auflage des Festivals läuft bis zum 22. Januar.