Das Stichwort war auch diesmal minimalistisch: Lediglich drei Musiker auf der Bühne, keine Tom Toms beim Schlagzeug und ein Konzert, das nur 80 Minuten dauerte. Dass das jedoch durchaus reichen kann, um ein Publikum zu befriedigen, bewiesen die Brüder Billy Lunn (Gesang und Gitarre), Josh Morgan (Drums) sowie Charlotte Cooper (Bass und Gesang) eindrucksvoll.
In Stimmung gebracht hatte den Saal zuvor die Düdelinger Newcomerband Thoughts of the 4. Als die Subways die Bühne betraten und mit „Oh Yeah“ und „Holiday“ mit zwei Stücken aus ihrem 2005er-Debütalbum „Young for Eternity“ begannen, war klar, wo der Abend hingehen würde. Die drei Indie-Rocker aus Hertfordshire in der Nähe Londons zündeten ein 80-minütiges Musikfeuerwerk ohne Pause, das einem kaum Zeit zum Luftholen ließ.
„Rock’n’Roll Queen“
Erst nach den wohl bekanntesten Hits „Rock’n’Roll Queen“ und „Shake! Shake!“ schlugen die Subways mit „Want to hear what you got to say“ etwas langsamere Töne an, was freilich nur ein kurzes Intermezzo sein sollte.
Denn weiter ging es mit „Kiss Kiss Bang Bang“, „At 1 AM“, „With you“ und „Turnaround“, das vom Publikum mit einem anständigen „Circle pit“ zelebriert wurde.
Was folgte, waren drei Zugaben. Mit „It’s a Party“ verabschiedete sich das Trio. Und genau das war auch der Sonntagabend in der Rockhal, eine Party, die nur auf den ersten Blick minimalistisch wirkte.
Zu Demaart
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