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EditorialWir lassen arme Länder bei den Impfungen im Stich – das ist unverantwortlich und untergräbt unsere Impfkampagnen 

Editorial / Wir lassen arme Länder bei den Impfungen im Stich – das ist unverantwortlich und untergräbt unsere Impfkampagnen 
Die Impfstoffe sind fürchterlich ungerecht verteilt: Im globalen Norden wurden von der impffähigen Bevölkerung rund 70 Prozent geimpft, in Afrika und anderen armen Staaten gerade mal zwei Prozent Foto: AFP/Nhac Nguyen

Fast alles rund um das Coronavirus ist kompliziert. Wir folgen der Wissenschaft, und die findet immer wieder Neues heraus. Das erfordert ein Umdenken, was niemandem leichtfällt. Hinzu kommt die Politik, die ihr Handeln und ihre Kommunikation ebenfalls anpassen muss – und die nicht selten mit der Pandemie Politik betreibt, was dann alle nur noch mehr verwirrt.

Es gibt aber auch die Dinge an der Pandemie, die klar und nachvollziehbar sind. 

Erstens: Das Coronavirus mutiert. Das ist wie eine Lotterie und die meisten Veränderungen helfen dem Virus nicht weiter. Wenn aber viele Menschen infiziert sind, kann das Virus auch oft an seinem Glücksrad drehen. Wir lernen so das griechische Alphabet neu. Die Variante Delta prägt gerade unseren Alltag. Nun wurde die Variante Mu in Europa als „potenziell besorgniserregend“ eingestuft. Damit sind wir in der Hälfte des griechischen Alphabets angekommen.

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Piti
12. September 2021 - 11.26

Solange die Populationsdichte des Menschen hoch ist , wird das Virus trotzt Impfung nach dem Prinzip der Biologie „ Kill the Winner“ handeln. „ And the winner is“, der Mensch.

paulreix
11. September 2021 - 21.33

ob daat elo am Kader vun Covax war, weess ech net, awer et gouffen Impfdosen an den Cap Vert geschëckt.

Nomi
11. September 2021 - 15.32

An villen arme Laenner liewen dei' i'ewescht 500-1000 an Saus und Braus, an den rescht huet Naischt ze bei'ssen !

Wieder Mann
11. September 2021 - 12.19

Ein Widerspruch dieser Impfpolitik ist, einerseits der Druck auf Nichtgeimpfte erhöht, Impfstoffe an ärmere Länder abgeführt werden soll und dann im Endeffekt den Impfwilligen eine freiwillige Dritt-Impfung verwehrt wird, obschon eine solch Impfung die Immunisierung erhöht.