Wer kennt es nicht? Das Märchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“? Vor fast einem halben Jahrhundert wurde der Film gedreht, seit vielen, vielen Jahren ist er einer der Hauptfilme im jährlichen Weihnachtsprogramm der europäischen Fernsehsender. Die Geschichte handelt von einem jungen Mädchen, dessen Vater verstorben war. Die böse Stiefmutter zieht ihre leibliche Tochter vor und behandelt die Erstgeborene ihres Mannes wie eine Magd – deshalb erfahren wir auch ihren Namen nicht und kennen sie nur unter Aschenbrödel. Da sie ein freundliches Wesen ist – zu allen Menschen und Tieren gut – geht die Geschichte schließlich glücklich aus und sie bekommt ihren Prinzen. Aufgeschrieben hat diese Geschichte die tschechische Schriftstellerin Bozena Nemcova. Sie hatte den Stoff aus alten Erzählungen übernommen, in ihrer Fassung jedoch alle Gewalt entfernt. Wichtig ist, dass am Ende alles gut ausgeht. Und da sind wir schon bei einem wichtigen Kern eines Märchens: Es kann so erzählt werden, dass sich alle Beteiligten am Ende wohlfühlen können.
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